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Herzlich
Willkommen auf der Ausstellungsseite des Museums Burg Ranis! |
Das Burgmuseum wurde 1926 vom damaligen Besitzer Dietrich von Breitenbuch begründet und nach dem 2. Weltkrieg 1956 als Kreis-Heimatmuseum des Altkreises Pößneck unter der Leitung von Klaus Schache durch die Stadt Ranis wiedereröffnet.
In der Ausstellung des Museums wird dem Besucher das Wesentliche aus Natur und Geschichte des Landschaftsgebietes um Ranis vorgestellt. Vom Schiefergebirge durch die Zechsteinsenke mit ihren markanten Riffbergen bis zum bewaldeten Buntsandsteinhöhenzug reicht die geologische Darstellung. Prähistorische Funde belegen lange Zeiträume der
Besiedlung - der Burgberg war schon vor 60.000 Jahren ein interessanter Ort zum Wohnen. Die Ilsenhöhle unter der Burg zählt zu den
bedeutendsten Fundstätten altsteinzeitlicher Kulturen in
Mitteleuropa und ist in der internationalen Fachwelt gut bekannt.
Die Geschichte der Burg und ihrer Besitzer ist ein
weiteres Thema der Ausstellungen. Rüstungen, Waffen, kostbare Stilmöbel u.a.m.
führen in vergangene Jahrhunderte. Eine Galerie macht mit Werken aus der Region stammender Künstler bekannt.
Wohl einmalig ist das seismologische Kabinett des Museums,
entstanden in Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Großstation für Erdbebenregistrierung in Moxa (Außenstelle des Geodynamischen Institutes der Friedrich-Schiller-Universität Jena). Originalseismographen verschiedener Typen und Baujahre veranschaulichen die Entwicklung des wissenschaftlichen Gerätebaus dieser Fachrichtung.
Entstehung und Verbreitung von Erdbeben werden erläutert.
Die Stadt Ranis begann 2015 mit Unterstützung des Museumsverbandes Thüringen und gefördert durch den Freistaat Thüringen ein ummfangreiches Projekt zur Erneuerung des Museums. Grundlage dafür bilden das Leitbild und die Gesamtkonzeption zur musealen Neugestaltung. Danach sollen die bisherigen Ausstellungen in die fünf Ausstellungsbereiche "Geologie des Orlatales", "Blick in die Eiszeit", "Mittelaltergeschichte Thüringens", "Burggeschichte" und "Seismologie" gegliedert und nach modernen Gesichtspunkten der musealen Präsentation mit einem erweiterten Raumkonzept neu gestaltet werden.
2018 konnten die ersten beiden neuen Dauerausstellungen "Geologie des Orlatales" (am 25. März) und "Blick in die Eiszeit" (am 28. Oktober) eröffnet werden. Begleitet wird die Erneuerung durch einen neuen Internetauftritt (www.museum-ranis.de) und Ausstellungskataloge, die im Museumsshop und im Buchhandel erhältlich sind.
Mit dem Bergfried als Aussichtsturm und den weiteren Besichtigungsbereichen Burgverlies im Hungerturm, den großen Burgkellern, einer Burgküche und der Ilsenhöhle wird der Besuch zu einem Erlebnis nicht nur für den Fachmann, sondern ebenso für die ganze Familie.
Viel Spaß!